Burnout bei Lehrerinnen und Lehrern

Ludwig Wittgenstein hat in seinem Lebensabschnitt nach 1920 das Schicksal vieler ausgebrannter Lehrer der 1968er Generation vorweggenommen. Mit hohen menschlichen und pädagogischen Idealen wurde er ein Landschulmeister, der zuletzt desillusioniert und mit seinen Nerven am Ende regelrecht aus dem Dorf vertrieben wurde, in dem er gearbeitet hatte (Bartley 1983). Wittgenstein war insgesamt sechs Jahre tätig, er liegt damit im Mittelfeld der Dauer der Berufsausübung, denn die Hälfte aller Lehrpersonen verlassen ihren Beruf innerhalb von sieben Jahren (Wisniewski & Gargiulo 1997).

Eine beispielhafte qualitative Studie an einer Nürnberger kaufmännischen Berufsschule (Hahn 2011) ging der Frage nach, welche Tätigkeiten zum Aufgabenbereich von Berufsschullehrern gehören und kam zu folgender sehr differenzierten Aufzählung. Sie verdeutlicht eindrucksvoll die Vielfalt und Menge der zu bewältigenden Aufgaben. In der Studie wurde zwischen unterrichtsbezogenen, funktionsbezogenen, allgemeinen und Sonderaufgaben unterschieden. … weiter in „Burnout und Achtsamkeit“

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aus: The Prosocial Classroom: Teacher Social and Emotional Competence in Relation to Student and Classroom Outcomes (Jennings & Greenberg 2009)

Literatur

Links


mehr zu Achtsamkeit in der Pädagogik

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